ARR

Audio Augmented Reality (AAR) ist wie das Gegenstück zu Virtual Reality. Während man in Virtual Reality (VR) komplett in eine künstliche Umgebung eintaucht (meist mit VR Brille), bleibt man bei AAR in der realen Welt – nur der Klang wird erweitert. Über Kopfhörer hört man zusätzlich zu den echten Geräuschen Stimmen, Musik oder Soundeffekte, die genau auf den Ort oder die Bewegung abgestimmt sind. Man sieht also, was wirklich um einen herum ist – aber man hört mehr, als tatsächlich da ist. So entsteht eine unsichtbare Klangwelt, die sich anfühlt wie ein hörbares „Layer“ über der Realität.

Audiobasiert

Audiobasierte Formate setzen auf das Hören als zentrales Medium der Wahrnehmung, statt auf Bilder, Texte oder visuelle Reize. In der Kunst, im Theater oder in der Medienproduktion heißt das: Die Wirkung entsteht über das Ohr, nicht über das Auge. Audiobasiert heißt auch oft: intim, mobil und nah – denn der Klang sitzt direkt auf dem Kopf, im Kopf, im Raum.

In der Rubrik Projekte können Sie unsere Arbeiten gezielt nach audiobasierten Formaten filtern. Besonders empfehlen möchten wir Ihnen ein außergewöhnliches Performance-Projekt für Kinder, das ganz ohne Performer:innen auf der Bühne auskommt – getragen allein durch Klang und Stimme. Das Publikum wird dabei selbst Teil des Geschehens und übernimmt die Hauptrolle im Raum.

Audiowalk

Ein Audiowalk ist ein Hörspaziergang, bei dem man sich durch eine Stadt, ein Gebäude oder eine Landschaft bewegt – geführt nur durch Klänge, Stimmen und Musik auf den Ohren. Statt auf eine Bühne zu schauen, wird die Umgebung selbst zur Kulisse. Die Tonspur kann erzählen, erinnern, instruieren oder irritieren – und macht so alltägliche Orte plötzlich besonders. Audiowalks verbinden Technik, Theater und Raum zu einem immersiven Erlebnis, das allein oder in kleinen Gruppen erlebt wird. Oft werden Kopfhörer und ein Smartphone verwendet, manchmal auch GPS und Apps zur genauen Ortung.

In der künstlerischen Praxis werden Audiowalks genutzt, um neue Perspektiven auf bekannte Orte zu eröffnen oder historische, soziale und persönliche Geschichten hörbar zu machen. Das Publikum wird dabei nicht nur Zuhörer:in, sondern auch Mitspieler:in im öffentlichen Raum. Besonders spannend: Die Realität draußen und die Fiktion im Ohr treffen sich – oft mitten auf der Straße. Der Ort wird selbst zum Teil der Erzählung – und verändert, wie man ihn erlebt. Audiowalks eignen sich auch hervorragend für individuelle, kontaktarme Formate. Ob poetisch, historisch, politisch oder experimentell: der Audiowalk ist quasi ein Theater, das spazieren geht.

Binaural

Binaural bedeutet ganz einfach erklärt: mit beiden Ohren hörend. Bei binauralen Aufnahmen wird Klang mit zwei Mikrofonen so aufgenommen, dass Richtung, Abstand und Raumklang realistisch wahrgenommen werden, besonders über Kopfhörer. Oft kommen dafür spezielle 3D-Aufnahmeköpfe zum Einsatz, die einem menschlichen Kopf nachempfunden sind – inklusive künstlicher Ohren. So entsteht ein räumliches Hörerlebnis, bei dem man z. B. spürt, wie jemand von hinten rechts flüstert oder an einem vorbeigeht – als wäre man mitten im Geschehen.

Bühne

Die Bühne ist kein fest definierter Ort – sie ist ein Möglichkeitsraum. Sie kann aus Holz sein, aus Asphalt, aus Licht oder Klang. Manchmal steht sie im Theater, manchmal im Park, manchmal mitten im Publikum. Bei uns ist die Bühne dort, wo etwas beginnt zu sprechen, zu leuchten oder zu klingen – sei es mit Menschen oder ganz ohne.

Die Bühne ist der Ort, an dem sich Wirklichkeit und Vorstellung berühren. Und manchmal ist sie einfach nur ein freier Raum und eine Idee.

Coaching

Als Mitbegründerin von HELLA LUX bringt Milena Wichert ihre Expertise als Coach gezielt in künstlerische Prozesse und Projektstrukturen ein. Gerade in der Kultur- und Kreativbranche braucht es nicht nur Ideen, sondern auch Klarheit, Führungskompetenz und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Coaching unterstützt dabei, Rollen zu klären, Entscheidungen bewusster zu treffen und kreative Räume sicher und gesund zu gestalten. Es bedeutet: zuhören, sortieren, stärken. Denn gute Führung in der Kunst muss nicht laut sein – aber klar, verbindlich und menschlich.

Bei HELLA LUX ist das ein zentrales Anliegen. Kreative Prozesse sind besonders – und oft herausfordernd. Aber genau deshalb dürfen sie kein Nährboden für toxische Arbeitsstrukturen sein.

Unter Mind & Pepper bietet Milena ihr gesamtes Coaching & Mediations Portfolio an – darunter auch Workshops, Events und Seminare, die sich speziell an Kultur- und Kreativschaffende richten. HELLA LUX kooperiert regelmäßig bei diesen Formaten – für eine Praxis, in der Kunst und gute Arbeit gemeinsam wachsen können.

Comic

Comics sind weit mehr als Bildergeschichten – sie sind ein eigenständiges künstlerisches Medium mit großer erzählerischer Tiefe.
Lenja Busch, Mitbegründerin von HELLA LUX, verbindet ihre Theaterpraxis mit ihrer Forschung im Bereich Comic und Narration. Ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Perspektiven fließen direkt in die Arbeiten von HELLA LUX ein – etwa in HEAVY BOOTS, einem Comic zum Thema Trauer, oder als Live-Zeichnerin auf der Bühne in der Performance BOOTS

Mehr zur Comicforschung findet sich in Lenjas Publikation, die im Downloadbereich zur Verfügung steht.

Damals

Ein ganz besonderes Zeitdokument aus den frühen Anfängen:

Einhorn

Unser Einhorn ist bei jeder Show dabei – und steht treu an der Seite der Technik. Unser Glücksbringer seit 2017! Wenn es nicht auf Tour ist, wohnt es in unserem Lagerraum. (Mehr dazu unter Lagerraum.)

Eis

Manche Türen öffnen sich langsam – andere führen direkt zur geheimen Eistruhe. Einer unserer langjährigen Kooperationspartner hat uns eingeweiht, und seitdem haben wir unbegrenzten Zugang zu gefrorenem Glück. Wir nennen das bei HELLA LUX ganz klar einen Karriereaufstieg. (Ein Hoch auf kühle Kooperationen!)

Escape Room

Wir lieben Rätsel, Räume und immersive Erlebnisse – deshalb würden wir wahnsinnig gern mal einen eigenen Escape Room entwickeln! Am liebsten natürlich mit Atmosphäre, Storytelling und einem Hauch Lichtmagie à la HELLA LUX.

Du planst ein Projekt, eine Zusammenarbeit oder hast einfach einen Keller mit Potenzial?
Meld dich bei uns: info@hellalux.de

Wir bringen das kreative Chaos, ihr schließt die Tür ab.

Falke

Hoch oben im Turm der Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter in Frankfurt – direkt über unserem kleinen Büro, unserer Frankfurt Base – wohnt ein Falke. 

Wir träumen davon, eine Live-Kamera im Turm zu installieren, um unseren gefiederten Mitbewohner besser kennenzulernen – und euch teilhaben zu lassen.

Spenden für den Falkenlivestream gerne via PayPal an:  paypal.me/hellaluxstudio 🦅📹

Feedback

Du hast eine Meinung, eine Idee oder einen Hinweis? Wir freuen uns, von dir zu hören! Ob zu unseren Produktionen, unserer Sprache, diskriminierungssensibler Gestaltung oder einem fiesen Rechtschreibfehler – schreib uns einfach an: info@hellalux.de

Auch wenn du einen Ort kennst, der dringend ein HELLA LUX-Update vertragen könnte – sei es ein Park, ein Theater, ein Museum oder eine ganze Stadt – sag Bescheid!

Freizeitpark

HELLA liebt Technik. Und Patrick Kerner liebt Freizeitparks. Kein Wunder also, dass es da irgendwann gefunkt hat. Patrick ist seit der ersten Stunde der technische Mastermind bei HELLA LUX – mit einem Herz für Licht, Video, Schaltungen, Pyrotechnik und alles, was knallt, blinkt und bewegt.

Er bringt das geballte Know-how aus der Welt der Achterbahnen und Themenfahrten in unsere Produktionen – auch wenn die dann oft weniger nach Disneyland aussehen (was HELLA’s Lenja jedes Mal ein bisschen traurig macht). 

Mit Patrick jedenfalls ist HELLA längst im Freizeitpark angekommen – und umgekehrt. Warum nicht einen Audiowalk im Freizeitpark, um vielleicht die Wartezeit zu verkürzen oder ein Audio-Escape-Game im Märchenwald?

Generationenübergreifend

Was für ein schönes langes Wort! Bei HELLA LUX glauben wir daran, dass ästhetische Erfahrungen keine Altersgrenze kennen. Unsere Arbeiten richten sich nicht nur an ein spezielles Publikum, sondern wollen Räume schaffen, in denen sich Menschen unterschiedlicher Generationen begegnen – auf Augenhöhe, neugierig und offen.

Ob Kinderstück, Audioerlebnis, Mediaguide oder Festivalinstallation: Wir entwickeln Projekte, die sich nicht nach Altersgruppen sortieren lassen, sondern nach gemeinsamen Erfahrungen, Fragen und Perspektiven. Weil Kunst dann am stärksten ist, wenn sie verbindet.

Gruppenexperiment

Für HELLA LUX ist das Gruppenexperiment eine künstlerische Haltung: Wir verstehen Theater und Performance als kollektiven Prozess, bei dem nicht nur ein fertiges Werk präsentiert wird, sondern ein Raum entsteht, in dem gedacht, gespielt, verhandelt und gemeinsam erlebt wird.

Ein Gruppenexperiment bedeutet für uns:

  • Zuschauer:innen sind mehr als Publikum – sie sind Teil des Geschehens.

  • Künstlerische Autor:innenschaft wird geteilt – in Rollen, Entscheidungen und Perspektiven.

  • Jede Aufführung kann anders verlaufen – weil sie vom Zusammenspiel aller im Raum lebt.

Beispielhaft dafür steht unsere Produktion „Wenn nicht jetzt dann gestern“ – eine theatrale Versuchsanordnung über Zeit, Erinnerung und kollektives Entscheiden. Hier entstehen Inhalte und Dynamiken im Zusammenspiel mit dem Publikum, jede Vorstellung wird zur sozialen Versuchsanordnung.

Auch „Lügen & Beine“ folgt dieser Haltung: ein Stück, das aufbricht, was wahr ist, wer spricht – und wie wir Geschichten überhaupt glauben (wollen).

HELLA LUX glaubt: Kunst wird stärker, wenn sie echten Austausch ermöglicht. Das heißt manchmal, sich weniger abzusichern und vielleicht auch mal was zu riskieren. Ein Dialograum auf Augenhöhe, in dem Unterschiede ausgehalten und im Diskurs voneinander gelernt werden.

GbR

HELLA LUX ist eine GbR – das steht für Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

Für uns bedeutet die GbR: gemeinsam verantwortlich sein, im rechtlichen wie im künstlerischen Sinn. Entscheidungen treffen wir kollektiv, getragen von gegenseitigem Vertrauen, Austausch und dem Wunsch, Dinge zusammen möglich zu machen.

Und ja – das heißt auch: Wir machen Buchhaltung, Vertragskram und Steuertermine. Nicht nur Kunst…

GPS-Tracking

Wo bin ich? Bei unseren Audiowalks nutzen wir GPS-Tracking, um Klänge, Stimmen oder Musik genau dann abzuspielen, wenn man sich an einem bestimmten Ort befindet. Die Technik erkennt die Position der Hörer:innen per Smartphone und startet automatisch die passende Audioszene – punktgenau im Raum.

So wird der Weg selbst zur Dramaturgie: Ein Schritt nach vorn verändert die Perspektive, ein Blick zurück aktiviert die nächste Stimme.
Für uns ist das nicht nur Technik, sondern ein Werkzeug, um Raum, Bewegung und Erzählung miteinander zu verweben.

🔒 Und was ist mit Sicherheit? Wir verwenden GPS ausschließlich lokal auf dem Endgerät – keine Daten werden gespeichert oder weitergegeben.

Hybrid

Bei HELLA LUX war das Arbeiten zwischen analog und digital schon vor der Pandemie Alltag – aber die Covid-Zeit hat diese Prozesse deutlich beschleunigt. Sie wirkte wie ein Katalysator für Strategien, die bei uns längst angelegt waren: das Verweben von Raum, Technik, Körper und digitalen Ebenen.

Für uns ist das Hybride kein Trend, sondern eine Haltung: Wir denken künstlerische Prozesse bewusst zwischen Bühnenraum und Bildschirm, zwischen Live-Moment und medialer Erweiterung.

Das überholte Bild, Kunst müsse im Analogen „echter“ oder „intimer“ sein, hinterfragen wir – und zeigen, dass auch digitale Mittel Verbindung, Unmittelbarkeit und Präsenz erzeugen können.

Ob Audiowalk, Streamingformat, Lichtinstallation oder interaktive Tools: Das Spiel mit Hybridität prägt unsere Ästhetik – und die Art, wie wir zusammenarbeiten.

In der Rubrik Projekte können Sie unsere Arbeiten gezielt nach hybriden Formaten filtern.

Immersiv

Der Begriff „immersiv“ stammt vom lateinischen Wort „immergere“, was so viel bedeutet wie „eintauchen“ oder „hineinsenken“. In der heutigen Verwendung – besonders in Kunst, Medien und Technologie – beschreibt immersiv eine Erfahrung, bei der Menschen so stark eingebunden oder umgeben sind, dass sie das Gefühl haben, Teil der Situation oder Umgebungzu sein.

Für HELLA LUX heißt immersiv: ein Raum, der nicht nur gesehen, sondern gespürt, gehört, durchquert und mitgestaltet wird. Unsere Arbeiten schaffen Erlebnisse, die nicht an der Bühnenkante enden. Ob durch Licht, Ton, Bewegung, Interaktion oder Erzählung – wir gestalten Situationen, in denen das Publikum nicht nur zuschaut, sondern Teil des Geschehens wird.

International

HELLA LUX ist überzeugt: Künstlerische Fragestellungen gewinnen dazu, wenn sie mit globalen Perspektiven beantwortet werden. Transnationaler Austausch ist für uns kein Zusatz, sondern Teil des Fundaments ernsthafter Kulturarbeit. Wir lernen nur, wenn wir voneinander lernen und über den Tellerrand hinausschauen. Oder anders: Austausch ist das A und O (und hier im LUXikon das I wie International ;)) Das zeigen auch unsere Arbeiten, die in Zusammenarbeit mit jungen Kreativen aus mehr als 15 Ländern entstanden sind – darunter Together Apart, OUTandDOORS und ALL THE TIME.

Was sagen unsere internationalen Kompliz*innen dazu?
Hier ein Zitat, das sie uns im Rahmen von ALL THE TIME dagelassen haben:
"Eine diverse Gruppe von Träumer:innen aus der ganzen Welt fand sich auf einer virtuellen Wolke zusammen und arbeitete in einem safe space, um dort Gedanken, Gefühle, Kulturen und Ideen auszutauschen. Wie Wasser aus verschiedenen Zeitzonen flossen unterbewusste Gedanken zu einem Fluss zusammen, der das Projekt zum Fließen brachte und in den Frankfurter Aufführungen mündete."

Januskopf

Ein Begriff, der einem gerne mal in akademischen Kontexten um die Ohren gehauen wird. Hier des Rätsels Lösung: Ein Januskopf ist ein Kopf mit zwei Gesichtern – Symbol für Doppeldeutigkeit, Übergänge und Gleichzeitigkeit. Der Begriff stammt vom römischen Gott Janus, dem Gott der Anfänge und Enden, der Türen und Tore. Janus wurde mit zwei Gesichtern dargestellt: eines blickt nach vorn, das andere zurück – gleichzeitig Vergangenheit und Zukunft im Blick.

So fühlen wir uns auch manchmal bei HELLA LUX: zwischen Rückschau und Vision, Analyse und Intuition, Kunst und Technik. Und das Lustige daran: HELLA hat sogar drei Köpfe – denn wir sind zu dritt. Vielleicht also eher ein Trinuskopf? (Mythologisch nicht ganz korrekt, aber dafür ziemlich hella.) Oder einfach gesagt: Wir blicken in die Vergangenheit, ins Jetzt und in die Zukunft.

Kollaborator:innen

HELLA sagt das ständig – „mit unseren Kollaborateur:innen“ – aber was genau ist damit eigentlich gemeint?

Kollaborateur:in ist ein etwas feineres Wort für Mitstreiter:in, Partner:in, Weggefährt:in, manchmal auch Kompliz:in. Es beschreibt Menschen, mit denen wir auf Augenhöhe gemeinsam denken, gestalten und produzieren. Im Unterschied zu „Mitarbeiter:innen“ oder „Dienstleister:innen“ steckt im Begriff Kollaboration immer ein gemeinsames Wollen – ein Arbeiten miteinander, nicht füreinander.

Unsere Kollaborateur:innen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Theater, Technik, Grafik, Musik, Film, Wissenschaft, Tanz, Vermittlung und mehr. Sie bringen andere Perspektiven, andere Fragen, andere Sprachen – und machen HELLA LUX zu dem, was es ist.

Lagerraum

Irgendwo bei Darmstadt – Ein mystischer Ort voller Technik, Kabel, Cases, Bühnenmodule, Lichtequipment, seltsamer Fundstücke und halbfertiger Ideen.

Ein großer Teil unseres Teams war noch nie dort. Manche sagen, man müsse sich den Lagerraum wie eine Mischung aus Werkstatt, Geräteschuppen und Zeitarchiv vorstellen. Andere sagen: Besser nicht allein reingehen.
Und irgendwo in eine Kiste schlummert ein Einhorn (siehe Einhorn Beitrag)

Museen

Finden wir spannend – wegen der Räume, der Objekte, der Geschichten. Aber wir finden auch: Audioguides könnten dringend ein Upgrade vertragen!

HELLA LUX durfte bereits einige interaktive Mediatools und Hörerlbenisse für Museen entwickeln – und wir haben Lust auf mehr. Denn für uns heißt Wissensvermittlung nicht nur: Informationen weitergeben. Sondern: Sinne ansprechen, Räume fühlbar machen, Erleben ermöglichen.

Ob über binaurale Audioguides, begehbare Erzählräume oder performative Medienformate – wir glauben: Museen können mehr, wenn man sie hört, fühlt, durchschreitet. Und nicht nur betrachtet.

Name

Woher kommt eigentlich der Name HELLA LUX? Gute Frage – auf die es genau drei verschiedene Antworten gibt.

Die drei Gründerinnen erzählen jeweils eine eigene Namensfindungsgeschichte – und das Faszinierende: Keine dieser Versionen überschneidet sich so wirklich mit den anderen. Und gerade weil sich um den Namen so viele Widersprüche, Halbwahrheiten und Anekdoten ranken, wächst er mit jedem Projekt weiter. Vielleicht ist HELLA LUX deshalb längst mehr als ein Name…. Sondern ein kleiner Mythos mit wechselndem Erzähldrehbuch.

Na ja.. es ist auch einfach ein Name, eine Marke, ein Label. Punkt.

Ordnerstruktur

Nach Jahren digitalen Chaos’ auf sämtlichen Plattformen – Drive, Dropbox, Festplatten, USB-Sticks mit kryptischen Dateinamen wie „final_final_Neu_2wirklichLetzteVersion“ – haben wir’s geschafft:

Seit zwei Jahren haben wir eine Ordnerstruktur, die jedem Projektwahnsinn standhält.
Egal ob Museumsguide, Theaterproduktion oder Großveranstaltung – alles hat seinen Platz, alles ist auffindbar, nichts heißt mehr „Chaosordner_final“. Ja, wir haben sogar einen Ordner, in dem alle Förder- und Kooperationspartner:innen fein säuberlich mit Logos in Unterordnern abgelegt sind.

Es war Arbeit. Es war nervig. Aber: Es hat sich gelohnt.
Und falls jemand wissen will, wie das geht – wir geben gern ein kleines Seminar dazu.
Auch, weil wir ganz ehrlich sagen müssen:
Ein bisschen Anerkennung hätten wir dafür schon gerne.

Presse

Ach ja, die Presse. Sie kommt oft nicht, oder erst nach einem langen Kampf mit unzähligen Mails, Rückrufen, Nachfragen, Erinnerungen, nochmal Nachfragen, dann doch nicht.

Deshalb haben wir uns Folgendes überlegt: Wenn du das hier liest und zur Presse gehörst – schreib uns einfach. Schick einen kleinen Nachweis (z. B. Presseausweis, einen Link oder was du eben so hast), und wir laden dich auf ein Abendessen ein.

Ehrlich. Kein Presseticket, kein komplizierter Akkreditierungsprozess, kein VIP-Bändchen.
Einfach Essen. Mit uns.* Klingt fair? Finden wir auch. Schreib an info@hellalux.de – wir freuen uns.


* Du musst dann aber auch wirklich einen Artikel schreiben.

Quadrat

Wir haben mal bei einem Projekt eins in einen Baum gehangen.

* eigentlich aber kein Quadrat, sonder ein Würfel

Residenz

Wir waren schon hier. Und da. Und dort auch.
Residenzen sind für uns keine Pausen, sondern kreative Ausnahmezustände – Zeit zum Ausprobieren, Forschen, Denken, Bauen, Verwerfen und Neu-Anfangen. Wir lieben es, unsere Arbeit in neue Kontexte einzuschreiben und von anderen Orten, Teams und Realitäten herausgefordert zu werden.


Aber: Lenja möchte gern nach Japan.
Also, liebe Goethe-Institute, Kulturstiftungen und Austauschprogramme –
ladet uns ein. Wir kommen mit viel Energie, Ideen und jeder Menge Technik. Und sagen schon mal: ありがとうございます.

Safe(r) Space

Für HELLA LUX bedeutet ein Safe(r) Space: ein Raum – analog oder digital – in dem Menschen respektvoll, achtsam und möglichst diskriminierungsfrei miteinander arbeiten, proben, gestalten und sprechen können.

Wir schreiben bewusst Safe(r) mit Klammer, weil wir wissen: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber wir können Strukturen schaffen, die achtsames Miteinander fördern, Machtverhältnisse sichtbar machen und Verantwortung teilen.

Das gilt für unsere Proberäume genauso wie für digitale Settings. Und weil gerade der digitale Raum oft als unsichtbar, schnell und ungeschützt empfunden wird, haben wir dafür ein eigenes Tool entwickelt: Unser Kartenset New Space – mit praktischen Impulsen, Spielen  und Anleitungen, wie man digitale Räume bewusster, transparenter und sicherer gestalten kann.

Safe(r) Space heißt für uns: nicht perfekt sein – aber Verantwortung übernehmen.

Trauer

14.10.2016

Überraschungsei

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Videowalk

Ein Videowalk ist ein multimediales Format, das Video, Ton und Bewegung im Raum miteinander verbindet. Während du dich zu Fuß durch eine reale Umgebung bewegst – zum Beispiel durch eine Stadt, ein Viertel oder ein Gebäude – läuft auf deinem Smartphone oder Tablet ein Video, das dich begleitet. Gleichzeitig hörst du über Kopfhörer eine Tonspur mit Stimmen, Musik oder Geräuschen.

Ein Videowalk kann dich leiten, irritieren, überraschen oder ganz neue Perspektiven auf bekannte Orte eröffnen. Manche Formate zeigen das, was du gerade siehst, aus einem anderen Blickwinkel – andere schaffen eine ganz eigene filmische Ebene, die sich mit der realen Welt überlagert oder widerspricht. So wird der Videowalk zu einer begehbaren Erzählung, einem Erlebnis zwischen Kino, Theater und Stadterkundung.

Wir haben zum Beispiel in Frankfurt den Videowalk ALL THE TIME oder in Wiesbaden mit Schüler:innen den Videowalk WALK WITH ME entwickelt.

Wasserfontäne

Steht weit oben auf unserer Wunschliste: eine Wasserfontäne auf der Bühne – am liebsten kombiniert mit Sound, Licht und perfektem Timing.

Wir würden nur zu gerne mal eine komplett durchchoreografierte Wasser-Licht-Sound-Show entwickeln – mit präzisen Fontänen, leuchtenden Tropfen und wummerndem Bass. Und Patrick aus unserem Team - der träumt schon länger von einer Fontäne, aus der oben auch noch Feuer rauskommt. Milena ist das zu übertrieben.

Also: Wenn ihr eine Wasserfontäne übrig habt, ein passendes Projekt plant oder einfach sagt „das klingt verrückt, lasst uns das machen“ – schreibt uns! info@hellalux.de

X-Mal

Wir machen Dinge auch gerne mal x-mal. Weil Proben Wiederholung brauchen. Weil Technik manchmal zickt. Und weil es oft genau beim siebten Mal plötzlich klick macht.

Y-Adapter

Die "Aufgabe" eines Y-Adapters im Audiobereich ist es, Signale aufzusplitten oder zu vervielfältigen. Ein Eingang – zwei Ausgänge. Oder andersrum. Es sieht aus wie ein Y, macht genau das, was der Buchstabe verspricht, und ist oft genau das Teil, das man nachts im Dunkeln unter der Bühne sucht.

Zugänglichkeit

Zugänglichkeit heißt für uns: Kunst und Kultur so gestalten, dass möglichst viele Menschen teilhaben können – unabhängig von Alter, Vorerfahrung, Sprache, Technik oder körperlichen Voraussetzungen. Wir denken barrierebewusst – von Anfang an.

Das kann heißen:

  • Untertitel oder Live-Übertitelung anzubieten,

  • Mehrsprachigkeit

  • Geräte zum Ausleihen bereitzustellen (z. B. Tablets oder Kopfhörer),

  • Inhalte in einfacher Sprache zu erklären,

  • visuelle Inhalte mit Bildbeschreibungen zu ergänzen,

  • Formate für unterschiedliche Altersgruppen verständlich zu gestalten,

  • oder schlicht: jemanden dazu zu setzen, der erklärt, hilft, fragt.

Zugänglichkeit ist kein Extra, sondern ein Teil von Gestaltung. Und ja – wir lernen da ständig dazu. Wenn du etwas brauchst, um unsere Arbeiten besser erleben zu können:
Meld dich gern bei uns - info@hellalux.de. Wir versuchen, eine Lösung zu finden und möchten lernen.